Cluster L.E.B.E.N

Der Cluster LEBEN stellt sich vor

Cluster L.E.B.E.N

Name des Clusters:

LEBENLow Energy Buildings and Environment

Kontaktadresse:

Umweltbüro für Berlin-Brandenburg e.V.
Ueckermünder Str. 3
10439 Berlin
Ansprechpartner: Ilona Winter
Tel.: 030 4213700
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Region:

Berlin – Brandenburg (Deutschland)

Technology Domain:

Life science

Cluster-Gründung:

2009

Anwendungsbereich:

Energieeffizienz, Ressourceneffizienz in Gebäuden, Ökologisches Bauen und Wohnen, Neue Technologien für die effiziente Wärme- und Energieversorgung in Gebäuden, intelligentes Energiemanagement in Gebäuden, innovative Reglungstechnik, ökologische Baustoffe

Partnerzahl:

gegenwärtig 16 Partner, die Zahl wächst noch

Inhalt und Ziele der Cluster-Tätigkeit:

Wissens- und Technologietransfer sind die Basis für das Entstehen von Innovationen und die Entwicklung der regionalen Wirtschaft. Sie sind wesentliche Aspekte für die Verwirklichung der Europäischen Energiepolitik und die Ziele der Lissabon Strategie für mehr Wachstum, Wettbewerb und Beschäftigung in der EU. Um die Emission von Treibhausgasen um mindestens 20% bis 2020 zu reduzieren und den Energieverbrauch der EU bis 2020 um 20% zu senken (Aktionsplan für Energieeffizienz) sowie den Anteil erneuerbarerEnergien am europäischen Energiemix auf 20% im gleichen Zeitrahmen zu steigern, müssen konkrete Anstrengungen unternommenwerden. Hierbei spielen Technologien zur Sanierung und Entwicklung von Gebäuden im Hinblick auf eine sparsame Energiebilanz und effiziente Heizungs- und Kühlanlagen eine bedeutende Rolle. Eine detaillierte Betrachtung lohnt sich, da ca. 40% unseres Energieverbrauchs in Zusammenhang mit den Gebäuden, die wir nutzen, stehen. Es sind interdisziplinäre Ansätze erforderlich, um alle Aspekte der Ressourceneffizienz von Gebäuden zu berücksichtigen. Deshalb ist für diese Thematik eine Zusammenarbeit in Netzwerken „Clustern“, die aus Wissenschaftlern, Ingenieuren, Unternehmern, Architekten, Interessensverbänden, Kommunalvertretern und Marktakteuren bestehen, eine große Chance und Herausforderung für die Entwicklung von Innovationen. Ein regionaler Verbund, wie dieser für Berlin-Brandenburg, kann hierbei viele Vorteile haben. Nicht zuletzt kann dieses regionale Cluster auch für die Beteiligten eine gute Basis zur Erschließung europäischer und internationaler Märkte und Kooperationen bieten. So verfügt der Initiator von „LEBEN“, das Umweltbüro für Berlin-Brandenburg e.V., über viele Erfahrungen in der grenzüberschreitenden Kooperation mit Umweltunternehmen, Institutionen, Universitäten u. Forschungsinstituten durch gemeinsame Projekte innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms, des EFRE und weiterer nationaler und Landesprogramme. Ein weiterer Service, der auch eine wichtige Basis für die Entstehung des Clusters und die internationale Ausrichtung ist, wird mit der „Internationalen Kontaktbörse für Umweltunternehmen“ auf der Website des Ubb e.V. (www.ubb.de) angeboten. Aber auch die anderen Cluster - Partner verfügen über internationale Erfahrungen. Ein zentrales Ziel von „LEBEN“ ist die europäische Zusammenarbeit mit anderen Clustern und Projektkonsortien innerhalb Europäischer Programme auf dem Gebiet der Verbesserung der Resourceneffizienz von Gebäuden. Dabei ist ein konkretes gemeinsames Projekt mit dem polnischen Cluster aus Schlesien „TERMOMAX“ geplant. Ziele dieser Zusammenarbeit sind:

  • Unterstützung des Erfahrungs-, Wissensaustauschs und Technologietransfers zwischen den Regionen Schlesien und Brandenburg sowie Herausarbeiten der Marktbedingungen für Innovationen
  • Ausloten wissenschaftlicher, technischer Möglichkeiten für die Anwendung in der Praxis und Darstellung der Barrieren für die Realisierung von Innovationen, Machbarkeitsanalysen
  • Verbesserung und Entwicklung neuer nationaler und grenzüberschreitender Geschäftsbeziehungen
  • Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft durch gemeinsame Projekte und transnationale Forschungs- und Entwicklungs(R&D)- Kooperationen

Folgende Aktionen sind vorgesehen:

  • Organisation von Workshops, Konferenzen, Messen, gegenseitigen Besuchen von Unternehmen und Best-Praxis-Beispielen,
  • Veröffentlichung des Forschungs/Angebotsspektrums von Projekt-Teilnehmern und neuen Entwicklungen/Erkenntnissen sowie von Links zu anderen Plattformen, Clustern, Initiativen und Veranstaltungen auf einer Projekt-Website
  • Bildung von Konsortien für gemeinsame Technologieentwicklungen im Sinne einer ganzheitlichen Herangehensweise für ressourceneffizientes Bauen und Sanieren im Bestand
  • Entwicklung marktfähiger Konzepte mit individuellen und industriellen Bausystemen in Abhängigkeit von den Voraussetzungen und unter Beteiligung von Wissenschaftlern und Forschern
  • Erarbeitung von Finanzierungsstrategien