Öko-Siegel für Textilien

Naturmode, Öko-Textilien

Anders als bei Lebensmitteln gibt es im Bereich der Textilien keine gesetzlichen Regelungen was sich "Öko", "Bio" oder "Natur" nennen darf (Stand Juni 2011):

Dies gilt jedenfalls für fertige Kleidungsstücke. Bei den Textilfasern allerdings wird zwischen konventionellen und solchen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) bzw. kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) unterschieden. Hier ist die Auszeichnung der Fasern und des Gewebes gesetzlich geregelt und entsprechend geschützt.

Wie erkenne ich nun Naturmode und wie unterscheidet sie sich von konventionellen Textilien?

Produkte aus recycelten Materialien

Jeder kann durch verantwortungsbewußtes Handeln für die Umwelt und für sich selbst eine Menge tun. Man kann die natürlichen Ressourcen schonen sowie Rohstoffe und Energien sparen. Viele Produkte werden schon aus recycelten Materialien hergestellt. Hierbei werden vorhandene Materialien wiederverwendet oder umgestaltet.

Unsere Broschüre ermöglicht einen breiteren Überblick über weitere Produkte.

Ökolabel für Naturkosmetik

Die Begriffe "Bio" und "Öko" sind nur im Zusammenhang mit Lebensmitteln geschützte Begriffe. Vor diesem Hintergrund sind die führenden Hersteller von Naturkosmetik mit einem eigenen Siegel europaweit angetreten.

Bio-Kennzeichen bei Lebensmitteln

Um die hohen Anforderungen an ökologisch erzeugte Lebensmittel rechtlich abzusichern hat die Euopäische Union 1991 die Verordnung EWG Nr. 2092/91 (EG-Öko-Verordnung) erlassen. Diese Verordnung enthält Mindeststandards für Anbau und Verarbeitung und regelt die Kennzeichnung der Produkte und die Kontrolle der Betriebe. Die Ökoprodukte aus Nicht-EU-Mitgliedsstaaten (Drittländer) unterliegen strengen Kontrollen, die der EG-Öko-Verordnung gleichwertig sind. Die Bezeichnungen "ökologisch" und "biologisch" sind durch diese Verordnung rechtlich geschützt.